Themen

HAUPTANLIEGEN MEINER FORSCHUNG

 

 

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Mein erstes großes Anliegen

ist der Mensch. Als zentrale Themen behandle ich:

 

Die einzigartige

Bewußtheit des Menschen

 

„Bewußt zu sein“ ist ein Grundzustand, der den Menschen vor allen, auch den intelligentesten Tieren auszeichnet. Dagegen behandelt das Gros der Hirnforscher unter Bewußtsein alle Bewußtseinsinhalte und psychischen Funktionen wie v. a. Wahrnehmungen, Aufmerksamkeit und Kognition. Durch dieses falsche Etikett ist ihnen das entscheidende Charakteristikum der menschlichen Psyche entgangen: Sein allgemeiner Modus, jede Vorstellung beliebig lange beliebig manipulieren zu können. Diese einzigartige Fähigkeit läßt erst verstehen, wie aus dem unbewußten Ich der Tiere und Menschen beim Frühmenschen erstmals ein bewußtes Ich erwächst.                        

Das Wesensmerkmal der Bewußtheit – eine neuronal begründete Autonomie – wurde also bisher ignoriert. (Übrigens von der gesamten mir bekannten Hirnforschung: so von Gerhard Roth, Wolf Singer, Christof Koch, Eric Kandel, Gerald Edelman usw., um nur die bedeutendsten Vertreter zu nennen.) Gerade diese grundlegende Autonomie macht mit einem Schlag die kreativen Extraleistungen des Menschen im Denken, in der Sprache und in der kollektiven Erkenntnisentwicklung erklärbar. Auch der partiell freie Wille des Menschen wird dadurch verständlich.

 

1. Die große Unterlassungssünde der Hirnforschung   

2. The Great Sin Of Omission In Brain Research

3. Bewußtheit – zentraler Schlüssel zur Kreativität des Menschen

4. Referat zum Buch:                                                                               „Bewußtheit – Der Abgrund zwischen Mensch und Tier“

5. Zur Einzigartigkeit menschlicher Bewußtheit

6. Der Unterschied in der Intelligenz bei Mensch und Tier

7. Wie Bewußtheit – das größte Rätsel des Menschen und der Hirnforschung – zu erklären ist     (projektierte 3-teilige Artikelserie)

8. Computer contra GehirnKann künstliche Intelligenz

     das menschliche Gehirn übertreffen?

 

9.  Wie Michael Tomasello die Einzigartigkeit des Menschen durch diese selbst erklärt (In: „Die kulturelle Entwicklung des menschlichen Denkens“)

 

10. Michael Tomasellos Kapitalfehler, das Entstehen menschlicher Moral

      biologisch-evolutionär erklären zu wollen

      (in „Die Geburt des ,Wirʻ“ SdW 5/19)

 

11. Falscher Schritt in die richtige Richtung bei Erklärung der Sonderstellung des Menschen (Kevin Laland in „Ein einzigartiges Wesen“)Die Einzigartigkeit des Menschen – falsch erklärt

      (In: „Kognition – Schlaue Köpfe“ aus SdW 1/19 von Thomas Suddendorf)

 

12. Das unzulässige Vermischen von biologischer Evolution und               kultureller Entwicklung in der neuen Theorie multiregionaler    Entstehung        des Menschen

      (in „Die letzte ihrer Gattung“ aus SdW 4/19 von Kate Wong)

 

 

Interview:

 

*

Die

neurophysiologische Basis der Bewußtheit

und mit ihr die Autonomie des Denkens

 

Zur neurophysiologischen Basis der Bewußtheit wird von mir eine plausible, gut überprüfbare Hypothese (Verarbeitungstiefe u. a.) vorgelegt. – Das menschliche Gehirn als hochkomplexes Organ eines zellulären Netzwerkes wird von der Hirnforschung in seinen einzelnen Bestandteilen vorwiegend bloß beschrieben (Zelltypen, Zellschichten, kortikale Säulen, Neurotransmitter usw.). Zu erklären wäre, wodurch aus der hochkomplexen, auch chaotischen Prozeßweise des Unbewußten die sehr einfache, kausale und formallogische Prozeßweise der Bewußtheit hervorgeht. Dazu ist bisher die zig-fache Funktionsteilung im menschlichen Gehirn, um Bedeutungsebenen des Wahrgenommenen zu generieren, kaum berücksichtigt worden. Sie bewirkt, daß die neuronalen Attraktoren, die schon das Unbewußte selektiert und die das konzise Bild aller Wahrnehmung ausmachen, in seinen überlebenswichtigsten Teilen sich verselbständigen. Diese relative Verselbständigung neuronaler Attraktoren, die auf die Automatismen und Intuitionen des Unbewußten zurückwirken, erleben wir als Bewußtheit.

 

1. Bewußtheit – Der Abgrund zwischen Mensch und Tier (Kurzfassung)

2. Inhaltverzeichnis des Buches

3. Vorwort zur künftigen 3. Auflage

 

*

Die offenkundige

Sonderstellung des Menschen

in der Evolution

 

Von der evolutionären Anthropologie (siehe Winfried Henke, Hartmut Rothe, Stephen Gould, Friedemann Schenk usw.) wie auch der modernen Hirnforschung (exemplarisch Gerhard Roth, Wolf Singer, Christof Koch) wird eine Sonderstellung des Menschen aufgrund mannigfacher Fehlinterpretation Darwins (v. a. einseitiger Gradualismus) geleugnet. Dagegen stehen unübersehbar die mindestens 40 000 Jahre sprunghafter Kultur- und Zivilisationsentwicklung, worin sich der Mensch immer weiter vom Tier entfernt – ohne daß sich sein Gehirn substantiell verändert hätte. Höhere Intelligenz, komplexere Sprache und soziale Kompetenz beschreiben das Phänomen nur, statt es zu erklären. Erst der partielle Autonomiemodus der Bewußtheit macht die Sonderleistungen des Menschen umfassend verständlich. Denn durch ihn ist eine grenzenlose, gesteuerte Informationsevolution möglich geworden.

 

1. Berger-Sprachentstehung (Rezension)

2. Kommentar zu Stanislas Dehaene „Wie das Gehirn Bewußtsein schafft“

3. Ein Vorschlag, „Bewußtsein – Das schwierigste Problem“               von Susan Blackmore zu lösen (zu: SdW 2/19)

4. Der Unterschied in der Intelligenz bei Mensch und Tier

5. Christine Kenneally schummelt sich am Qualitätssprung

         zwischen Mensch und Tier vorbei

         (in: „Sprache – Der Rede wert“ Spektrum der Wissenschaft 3/19)

 6.     Der Mensch – Sprung aus der Evolution

         Wie Bewußtheit erstmals Selbst-Entwicklung ermöglicht

         (Entwurf eines Buchprojekts)

 

7.      Was macht den Menschen zum Menschen?

         Abwägen zweier Alternativen

         den qualitativen Sprung vom Tier zum Menschen zu erklären

 

    

2

 

Mein nächstes großes Anliegen ist,

Entwicklung und Zukunft der menschlichen Gesellschaft zu verstehen oder ihren sukzessiv entstehenden „Sinn“. Folgende Themen ergeben sich daraus:

 

 

Die offenkundige

Richtung der Menschheitsentwicklung    

 

Diese Richtung war weder vorgegeben noch ist sie festgelegt, sondern sie bildet sich in einem Wechselwirkungsprozeß aller beteiligten Faktoren – objektiven wie subjektiven – langsam heraus. Die Entwicklungsrichtung der Menschheit zeigt sich an ihren Etappen: zuerst der neolithischen Revolution, dann der antiken Hochkulturen und schließlich der Renaissance. Selbst eine Entwicklungstendenz wird von der etablierten Wissenschaft aufgrund modischer Dogmen geleugnet (angeblicher Eurozentrismus, Verabsolutierung des Zufalls). – Noch zwingender zeigt sich die Richtung der modernen, kapitalistischen Gesellschaft seit der industriellen Revolution:

              

1. Wie der Weltgeschichte Sinn entsteht (work in progress)

2. Neue Antworten auf brisante Fragen zur Weltgeschichte

3. Weltgeschichte verstehen lernen

4. Geschichte zwischen Chaos und Ordnung 

5. Schlüsselbegriffe zum Verständnis von Geschichte

6. Fortschritt der Menschheit

    durch Entwicklung gesellschaftlicher Arbeit

 

*

Die längst im Gang befindliche

Transformation des Weltkapitalismus

 

Die sukzessive Transformation des Kapitalismus zügelt die frühere Freiheit des Marktes durch staatliche Regeln und bringt immer mehr Elemente einer nutzen– statt profitorientierten Gesellschaft hervor. Übrigens ganz entgegen der Einbildung, der Kapitalismus triumphiere und sei grundlegend unveränderlich. Vielmehr fördert er eine immer wissenschaftlichere Kommunikation und Kooperation mit immer raffinierteren informationsverarbeitenden Instrumenten, die global durchgreifen. Auf diese Weise kreiert das Kapital unter seiner alten Hülle wie dem Profit und blindem Wachstum – unverstanden – die materiellen und geistigen Grundlagen einer bedürfnisorientierten Weltgesellschaft.

 

1. Das Woher und Wohin des Kapitalismus

2. Hat Sozialismus noch Zukunft?

3. Europa am Scheideweg

4. Kommentar zu „Rolf Hosfeld: Karl Marx“

5. Rezension „Marx. Der Unvollendete“ von Jürgen Neffe Ein Gebräu aus Bewunderung und Diffamierung – Hauptsache sensationell

6. Kommentar zu Jürgen Kocka: „Geschichte des Kapitalismus“

7. Grundsätze einer Vereinigten Linken Europas und der Welt

     „Nutzen vor Profit!“ als zeitgemäße Losung zum Sturz der desaströsen Kapitalherrschaft

1. Notwendige Anmerkungen zu „Grundsätze einer Vereinten Linken“

2. Auszug aus: „150 Jahre ´Das Kapital´“

      Vorwort, Einleitung, 1.  und 2. Kapitel

10. Die „neue“ Weltordnung des Joschka Fischer – ist die alte                 (Rezension zu „Der Abstieg des Westens“)

 

   

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Am weltgeschichtlichen Horizont beginnt sich

eine sozietäre Weltrepublik

abzuzeichnen

 

Welche gewaltigen Gefahren lauern auf dem konfliktreichen Weg der kommenden Weltgeschichte und welche grundlegenden Merkmale wird eine künftige Weltrepublik haben?

 

 

3

 

Mein drittes großes Anliegen

richtet sich auf den Stellenwert der Entstehung von Leben und Mensch innerhalb der Evolution des gesamten Kosmos. Folgende Themen sind in Arbeit:

 

 

Allgemeinste Kennzeichen von Evolution

– des Kosmos, des Lebens und der Menschheit

 

Symmetriebruch, Überschuß, Autonomie und Wechselwirkung: Alle diese Merkmale zeichnen sich durch reale Widersprüchlichkeit aus. Durchbrüche vollziehen sich jeweils in einer „kreativen“ Mitte (wie der Planetenbahn der Erde, Afrikas Rift Valley, der Größendimension des Menschen, des neolithischen Anatoliens, des Zweistromlandes, der Ägäis, der westeuropäischen Hafenstädte).

 

Revolutionäre Erkenntnisse zur Entwicklung von Gesellschaft

– der bislang höchsten Stufe aller Materieevolution (in progress)

 

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Das Entstehen einer immer offensichtlicheren

Richtung in der kosmischen Evolution

 

Diese Richtung verrät sich schon an den großen Etappen der toten Materie, dann des Lebens und schließlich der Geschichte des Menschen. Die jeweils spezifische Wechselwirkung zwischen Gesetz und Wirklichkeit, Zufall und Notwendigkeit, Chaos und Ordnung aller Materieevolution ist  ihre essentiellste Eigenschaft. – Die Menschheit wird zum Knotenpunkt für eine radikal neue, zielstrebigere Entwicklungsform, indem sie sich in voller Absicht selbst überwindet.

 

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In der

Dialektik als der Lehre vom Widerspruch

lassen sich die allgemeinsten Merkmale jeder Evolution zusammenfassen.

 

       Dialektik – Lehre vom Widerspruch (Entwurf)

 

Appendix

 

Kompilation zur Frage der Shakespeare-Verfasserschaft

 

       Pseudonym-Shakespeare 

Interview bei TELEPOLIS (vom 7. IV. 2011)